RACF Security Analyse Tool für IBM z/OS

Professionelle Sicherheitsanalyse für RACF-Umgebungen in IBM z/OS

Die Sicherheit von IBM z/OS-Systemen und dem Security Server RACF stellt insbesondere im Banken-, Versicherungs- und KRITIS-Umfeld einen zentralen Bestandteil der IT-Compliance und Informationssicherheit dar. Fehlkonfigurationen, überhöhte Berechtigungen oder unzureichende Überwachung innerhalb von RACF können erhebliche Sicherheits- und Compliance-Risiken verursachen.

Mit unserem spezialisierten RACF Security Analyse Tool unterstützen wir Unternehmen dabei, ihre RACF-Umgebung effizient, strukturiert und revisionssicher zu analysieren.

Das Tool wurde auf Basis langjähriger Praxiserfahrung im Umfeld von:

  • IT-Audit
  • IT-Revision
  • Informationssicherheit
  • IBM z/OS Security
  • RACF Administration
  • regulatorischen Prüfungen

entwickelt und speziell auf die Anforderungen großer Mainframe-Umgebungen ausgerichtet.

Funktionen des RACF Analyse Tools

Das Tool analysiert RACF-Datenbanken bzw. IRRDBU00-Unloads automatisiert und identifiziert sicherheitsrelevante Schwachstellen, Auffälligkeiten und Compliance-Risiken.

Analysebereiche

  • Analyse privilegierter Benutzerkonten
    • SPECIAL
    • OPERATIONS
    • AUDITOR
    • UID(0)-ähnliche Berechtigungen
  • Identifikation kritischer RACF-Einstellungen
  • Analyse von:
    • UACC-Berechtigungen
    • generischen Profilen
    • Dataset-Profilen
    • Ressourcenschutzklassen
    • Gruppenstrukturen
  • Erkennung von:
    • verwaisten Benutzerkonten
    • inaktiven Accounts
    • ungenutzten Berechtigungen
    • kritischen Berechtigungsvererbungen
  • Sicherheitsbewertung von:
    • RACF-Usern
    • Gruppen
    • Dataset-Profilen
    • General Resource Profiles
  • Unterstützung regulatorischer Anforderungen:
    • ISO 27001
    • DORA
    • BAIT
    • VAIT
    • MaRisk
    • NIS2
    • interne Revision

Vorteile für Unternehmen

Mehr Transparenz in RACF

Das Tool schafft Transparenz über komplexe RACF-Strukturen und reduziert den manuellen Analyseaufwand erheblich. Das Tool beansprucht die RACF Systemadministratoren nur in geringem Umfang, da die Analyse offline durch den Auditor bzw. Revisor durchgeführt werden kann

Unterstützung von Audits und Revisionen

Die erzeugten Auswertungen eignen sich ideal zur Unterstützung von:

  • internen Revisionen sowie 
  • insbesondere externe Prüfungen
  • ISO-27001-Audits
  • regulatorischen Assessments
  • Security Reviews

Schnellere Identifikation kritischer Risiken

Sicherheitskritische Konfigurationen und potenzielle Schwachstellen werden automatisiert erkannt und übersichtlich dargestellt.

Optimierung der Compliance

Die Analyse unterstützt Unternehmen dabei, regulatorische Anforderungen und interne Sicherheitsrichtlinien effizient umzusetzen.

Zielgruppen

Unser RACF Security Analyse Tool richtet sich insbesondere an:

  • Banken
  • Versicherungen
  • Rechenzentren
  • KRITIS-Unternehmen
  • IBM z/OS-Betreiber
  • IT-Revisionsabteilungen
  • Informationssicherheitsbeauftragte
  • RACF-Administratoren
  • Mainframe-Security-Spezialisten

Technologische Basis

Das Tool wurde speziell für große IBM z/OS-Umgebungen entwickelt und unterstützt die Analyse umfangreicher RACF-Datenbestände auf Basis von IRRDBU00-Unloads.

Die Architektur ermöglicht:

  • schnelle Verarbeitung großer Datenmengen
  • flexible SQL-basierte Auswertungen
  • individuelle Sicherheitsanalysen
  • revisionssichere Dokumentation
  • professionelle Reporting-Funktionen

RACF Security Analyse vom Spezialisten

Als langjähriger IT-Auditor und Spezialist für IBM z/OS Security und RACF unterstütze wir Unternehmen bei der Analyse, Bewertung und Optimierung ihrer Mainframe-Sicherheitsarchitektur.

Der Fokus liegt auf:

  • praxisnahen Sicherheitsanalysen
  • regulatorischer Compliance
  • revisionssicheren Auswertungen
  • nachhaltiger Verbesserung der RACF-Sicherheit
  • permanenten Audits

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BSI Grundschutz++ – Die nächste Generation des IT-Grundschutzes

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelt den bisherigen IT-Grundschutz aktuell umfassend weiter. Die bekannten BSI-Standards 100, 200, 300 und 400 sowie das IT-Grundschutz-Kompendium werden schrittweise modernisiert und zu einem neuen, flexibleren Sicherheitsansatz zusammengeführt: dem BSI Grundschutz++.

Im Mittelpunkt des neuen Ansatzes stehen künftig stärker die tatsächlichen Geschäftsprozesse, Informationen und individuellen Anforderungen der jeweiligen Organisation.

Was ist der BSI Grundschutz++?

Der BSI Grundschutz++ ist die moderne Weiterentwicklung des klassischen IT-Grundschutzes. Ziel ist es, Unternehmen und Behörden eine deutlich flexiblere, skalierbare und stärker automatisierbare Umsetzung von Informationssicherheit zu ermöglichen.

Im Gegensatz zum bisherigen Ansatz definiert der Grundschutz++ zunächst verbindliche Mindestanforderungen für ein angemessenes Cybersicherheitsniveau. Aufbauend darauf können Organisationen die Anforderungen abhängig von Größe, Komplexität und Schutzbedarf individuell erweitern.

Dadurch eignet sich der Grundschutz++ sowohl für kleinere Organisationen als auch für komplexe Unternehmensstrukturen mit hohen regulatorischen Anforderungen.

Prozessorientierter und digitaler Sicherheitsansatz

Eine wesentliche Neuerung des Grundschutz++ ist sein prozessorientierter Aufbau. Sicherheitsanforderungen werden künftig als standardisierte und maschinenlesbare Regeln beschrieben.

Dadurch können die Anforderungen:

  • automatisiert verarbeitet,
  • digital modelliert,
  • technisch ausgewertet,
  • sowie in ISMS- und Compliance-Werkzeuge integriert werden.

Die Sicherheitsanforderungen liegen dabei in einem maschinenlesbaren Format vor und können direkt durch Softwarelösungen interpretiert werden. Dies ermöglicht eine deutlich effizientere, nachvollziehbarere und stärker automatisierte Umsetzung von Informationssicherheit.

Anwenderkatalog und technische Anforderungen

Ergänzend zur Methodik stellt das BSI einen Anwenderkatalog Grundschutz++ bereit. Dieser enthält sowohl technische als auch organisatorische Sicherheitsanforderungen.

Die normativen Vorgaben der Methodik wurden dabei in konkrete Anforderungen überführt, die Organisationen direkt für den Aufbau und Betrieb eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) nutzen können.

Besonders interessant ist hierbei die Möglichkeit, Anforderungen automatisiert auszuwerten und in digitale Compliance-Prozesse einzubinden.

Grundschutz++ als Grundlage moderner ISMS-Tools

Mit dem Grundschutz++ stellt das BSI erstmals ein digitales Regelwerk in maschinell verarbeitbarer Form bereit. Dadurch können Sicherheitsanforderungen einfacher in Anwendungen, ISMS-Plattformen und Governance-Werkzeuge integriert werden.

Das Grundschutz++-Tool bietet hierbei unter anderem:

  • verschiedene Filter- und Auswahlmöglichkeiten,
  • strukturierte Modellierungsfunktionen,
  • automatisierte Auswertungen,
  • sowie Reporting- und Dokumentationsfunktionen.

Das vom BSI veröffentlichte GitHub-Repository zum „Stand der Technik“ hat uns dazu veranlasst, einen ersten Entwurf eines eigenen ISMS-Tools für den BSI Grundschutz++ zu entwickeln und davon einige Screenshots nachfolgend bereitzustellen.

Screenshot1 Grundschutztool++
Screenshot1 Grundschutztool++ Startseite mit derzeit 647 Controls
Screenshot1 Grundschutztool++
Screenshot2 Grundschutztool++ GAP-Analyse
Screenshot3 Grundschutztool++ Risikoanalyse
Screenshot4 Grundschutztool++ Automatisch erzeugter Audit-Berich

Fazit

Der BSI Grundschutz++ stellt einen bedeutenden Schritt hin zu einem modernen, digitalen und stärker automatisierbaren Informationssicherheitsmanagement dar. Durch die Kombination aus Mindestanforderungen, flexibler Erweiterbarkeit und maschinenlesbaren Sicherheitsregeln entsteht eine praxisnahe Grundlage für moderne Cybersecurity- und Compliance-Prozesse.

Insbesondere Unternehmen mit regulatorischen Anforderungen, ISMS-Verantwortliche sowie IT-Security- und Compliance-Teams profitieren von der höheren Flexibilität und Automatisierbarkeit des neuen Ansatzes.

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